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Lärmbilanz - 11 Beschwerden jedes Jahr

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Bilanz zum "Tag gegen Lärm". Durch­schnitt­lich 11 Beschwerden laufen pro Jahr im Dresdner Rathaus ein – meist wegen Verkehrs­lärm. Laut Verwal­tung ist es z. B. an den Pflas­ter­ab­schnitten von Königs­brü­cker und Schan­dauer Straße beson­ders laut. Aber auch an Leipziger oder Kessels­dorfer Straße. Seit 2009 wurde an 30 Straßen deshalb der Belag ausge­tauscht, wie auf Bischofsweg oder Hecht­straße. Wo dies nicht möglich ist, wurde zum Schutz der Anwohner Tempo 30 angeordnet - unter anderem auf der Gerok­straße. Mit Lärmbe­las­tungen durch Großbau­stellen gibt es nach Angaben eines Rathaus­spre­chers wenig Probleme, weil das Umweltamt diese vorab in der Nacht prüft und die Lautstärke durch geeig­nete Vorgaben dann minimiert wird.Dauer­hafter Lärm ist ein Auslöser für Bluthoch­druck und Herz-Kreis­lauf-Erkran­kungen, mangelnde Konzen­tra­ti­ons­fä­hig­keit  oder verrin­gerte Lernleis­tung bei Kindern. Aller­dings sollte man sich immer auch als Verur­sa­cher und nicht nur als Betrof­fener sehen, so Experten. Denn viele Geräusch­quellen können ausge­schaltet werden. Wie zum Beispiel laute Musik oder Staub­saugen am späten Abend, unnötiges Hupen oder Rasen­mähen zur Mittags­ruhe. Für Fragen und Probleme rund umd das Thema Lärm hat der Freistaat heute eine Hotline geschaltet. Dort geben Experten Rat und Tipps. Die Hotline ist von 14 bis 18 Uhr unter (0351) 2612 - 52 52 erreichbar.