Brände nach Blitzeinschlägen in Dresden und Glashütte
Nach der großen Hitze am Sonntag zogen am Montagmorgen zwischen 5 und 7 Uhr Gewitter über Dresden und das Umland. Sie waren oft nur kurz, aber zum Teil heftig. Der Deutsche Wetterdienst hatte eine Warnung herausgegeben. In Trachau hat nach Informationen der Feuerwehr ein Blitz in ein Mehrfamilienhaus auf der Bolivarstraße eingeschlagen. Es begann zu brennen. Flammen schlugen aus dem Dachfirst, Rauchwolken stiegen auf.
Die Feuerwehr brachte die Drehleiter in Stellung und öffnete zum Löschen das Dach. Nachdem die offenen Flammen gelöscht waren, wurde der Dachstuhl mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass sich unter der Dachhaut ein Schwelbrand entwickelt hatte, der sich weiter ausbreitet. In der Folge wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. 40 Kameraden waren vor Ort. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand.
Feuerwehrmann bei Löscharbeiten in Gorbitz verletzt
Ein zweiter Löscheinsatz beschäftigte die Einsatzkräfte nahezu parallel: auf der Espenstraße in Gorbitz brannte auf einem Garagenhof eine Garage. Ein darin befindlicher BMW wurde laut Feuerwehr erheblich beschädigt. Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann. Er kam ins Krankenhaus.
Blitzeinschlag auch im Osterzgebirge
Am Folgenhang in Glashütte schlug ein Blitz am Montagmorgen in Wochenendhaus ein. Der Besitzer war vor Ort und versuchte zu löschen.Die Einsatzkräfte mussten auch hier das Dach öffnen und Ziegel sowie Dämmmaterial entfernen, um alle Glutnester zu erreichen und die Brandherde zu beseitigen. Verletzt wurde ebenfalls niemand. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte im Einsatz, um den Brand vollständig zu löschen. Neben der Feuerwehr Glashütte wurden auch die Wehren aus Luchau, Dittersdorf, Schlottwitz, Dippoldiswalde, Schmiedeberg, Johnsbach und Oberfrauendorf alarmiert.