- Der Prozess um den Juwelenraub offenbarte diverse Sicherheitslücken, etwa in der Überwachung der Außenfassade des Schlosses - die Täter nutzten einen toten Winkel, um durch ein Fenster in das Museum einzusteigen.
Kunstsammlungen investieren in neue Sicherheitsstruktur
Nach dem Juwelenraub aus Grünen Gewölbe investieren die Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden massiv in eine verbesserte Sicherheitsstruktur. „Wir bauen eine eigene Abteilung auf“, sagte der Verwaltungschef des Museumsbundes, Dirk Burghardt. Dafür stehen insgesamt 23 Stellen zur Verfügung, um die bisherigen Wachleute einer privaten Sicherheitsfirma durch Personal zu ersetzen, das direkt bei den Kunstsammlungen angestellt wird. Allein für das Residenzschloss sind laut Burghardt nun Investitionen von 20 Millionen Euro vorgesehen. Der Prozess um den Juwelenraub offenbarte diverse Sicherheitslücken, etwa in der Überwachung der Außenfassade des Schlosses - die Täter nutzten einen toten Winkel, um durch ein Fenster in das Museum einzusteigen. (mit dpa)
