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Kunst Installation auf Altmarkt

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Der 13. Februar rückt immer näher – die ganze Woche gibt es in der Stadt Aktionen rund um den Bombenangriff vor 76 Jahren. Auch die Dresdner Philharmonie hat sich dazu was ausgedacht.

Außer das traditionelle Gedenk-Konzert, das die Philharmonie jedes Jahr am 13. Februar spielt, gibt es dieses Jahr noch eine Kunst-Installation. Die steht ab heute mitten auf dem Altmarkt. Entworfen haben Sie die beiden in Dresden lebenden Künstler Katharina Vogt und Tobias Schick. Die Plakat-Installation greift die musikalische Tradition der Gedenkkonzerte des Orchesters auf und soll dazu anregen, sich mit Vergangenheit und Zukunft auseinander zu setzen. Titel: „Risse – Gedenken – Einsichten“.

Die eine Plakatseite zeigt ein Autograph des Deutschen Requiems von Johannes Brahms, das imersten Gedenkkonzert am 13. Februar 1946 durch den Dresdner Kreuzchor und die Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Rudolf Mauersberger erklang. Die andere Plakatseite verwendet Ausschnitte von am Gedenktag durch die Dresdner Philharmonie aufgeführten Werken. Hinzu kommen Fotos von Musikerinnen und Musikern des Orchesters, deren Reihung an eine Menschenkette erinnert und der versöhnenden Kraft der Musik Ausdruck gibt.

Aber es gibt nicht nur was zu sehen, sondern auch zu hören. Und zwar Ausschnitte aus Aufnahmen von vergangenen Gedenk Konzerten der Philharmonie. Damit soll an die versöhnende Kraft der Musik erinnert werden. Bis 13. Februar steht die Installation vor dem Kulturpalast.