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Kundgebung zum zweiten Jahrestag des Überfalls auf die Ukraine

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Auf dem Dresdner Neumarkt ist am Samstag eine Gedenkveranstaltung zum 2. Jahrestages des russischen Angriffs auf die Ukraine geplant. Gleich mehrere Organisationen haben dazu aufgerufen. Geplante sind verschiedene Redebeiträge sowie Chor - und Bandauftritte. Los geht es um 12 Uhr. Im Anschluss an die Kundgebung, die mit einer Schweigeminute für die Opfer des Krieges endet, soll die Unterkirche der Dresdner Frauenkirche ein Ort für Trauer und Gedenken sein.  

Mit dabei ist auch Natalija Bock von der Ukrainischen Gemeinde in Dresden:

Natalija Bock, die Sprecherin der Ukrainischen Gemeinde in Dresden.

Natalja Bock wurde in diesem Jahr mit dem Erich-Kästner Preis ausgezeichnet. Die gebürtige Ukrainerin setzt sich seit Ausbruch des Krieges unermüdlich für ihre Landsleute ein.

"Wir bitten alle Dresdnerinnen und Dresdner, weiterhin Solidarität mit der Ukraine zu zeigen. Wir rufen zur Teilnahme an unserer Veranstaltung auf, auch um zu demonstrieren: Dresden hat aus der Geschichte gelernt – gegen den Aggressor und solidarisch mit den Angegriffenen", hieß es in einem Aufruf zur Teilnahme an der Kundgebung. Bei dieser Gelegenheit sollen auch Spenden zur Unterstützung humanitärer Projekte in der Ukraine gesammelt werden. 

Am 24. Februar 2022 hatte der russische Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen. Seither dauert der Konflikt mit zunehmender Härte und Zerstörung an. Genaue Opferzahlen sind nicht bekannt. Mehrere Millionen Menschen aus der Ukraine wurden zu Kriegsflüchtlingen und kamen unter anderem auch in Deutschland unter. (mit dpa)