• Auch Fürst Albert von Monaco hatte an der "Hochzeitsstation", an der Karosserie und Antriebssatz "verheiratet" werden, schon selbst an einem E-Golf Hand angelegt. (Foto: PR/Volkswagen)

Kunden können in Gläserner Manufaktur nun selbst Hand am E-Golf anlegen

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In der Gläsernen Manufaktur in Dresden können Gäste ab sofort selbst Hand anlegen. Wie ein VW-Sprecher mitteilte, können an drei Stationen Kunden direkt an ihrem Elektro-Golf mitschrauben.

Sie können beispielsweise den Kühlergrill und das Cockpit befestigen oder Schrauben zwischen Karosse und Antriebssatz an der "Hochzeits-Station" anziehen. Anders als in einer großen Autofabrik bietet der Manufaktur-Charakter mit langsameren Taktzeiten die Möglichkeit, dass Besucher direkt bis an die Fertigungslinie herankommen. Das neue Angebot ist für Käufer des e-Golfs gedacht, es kostet mehrere hundert Euro und gehört zu einem Paket mit Restaurantbesuch und Shuttleservice.

Wie VW weiter mitteilte, soll bis zum Sommer feststehen, welches Elektrofahrzeug künftig den E-Golf in der Manufaktur ablösen wird. Künftig wird VW I.D.-Fahrzeuge bauen, der Standort Zwickau wird dazu aktuell umgerüstet. VW investiert Milliarden in Elektromobilität. Auch am Standort Dresden soll weiterhin ein Elektrofahrzeug produziert werden. Im vergangenen Jahr waren über 13.000 E-Golfs in Dresden vom Band gerollt, dies sei neuer Produktionsrekord gewesen.