• Die Stühle wurden bereits aus dem Kultur­pa­last geräumt, im August startet nun der Umbau. Neuer Fertig­stel­lungs­termin: März 2017. Ursprüng­lich sollte bereits Ende 2015 alles fertig sein.

    Die Stühle wurden bereits aus dem Kultur­pa­last geräumt, im August startet nun der Umbau. Neuer Fertig­stel­lungs­termin: März 2017. Ursprüng­lich sollte bereits Ende 2015 alles fertig sein.

Kulturpalast-Umbau verzögert sich bis 2017

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Die Eröff­nung des Kultur­pa­lastes verzö­gert sich bis März 2017. Ursprüng­lich sollten die Umbau­ar­beiten Ende 2015 abgeschlossen werden. Dieser Termin ist nicht mehr zu halten, sagte Stadt­spre­cher Kai Schulz.

Verzö­ge­rungen waren abzusehen

Die Verzö­ge­rungen seien bereits abzusehen gewesen, da der Haushalt erst im Januar 2013 verab­schiedet wurde. Dadurch konnten die ersten Bauauf­träge erst jetzt ausge­löst werden. Ab August sollen die Umbau­ar­beiten starten, teilte die Stadt mit.

Orgel sorgt für weitere Verzö­ge­rungen

Ein weiterer Grund für die spätere Fertig­stel­lung: Die Orgel für den Kultur­pa­last ist jetzt mit einge­plant worden, dadurch verlän­gern sich die Bauar­beiten um vier weitere Monate. Die Orgel war in der ursprüng­li­chen Planung noch nicht berück­sich­tigt, wird jetzt aber vom Förder­verein der Philhar­monie finan­ziert.

Seit Sommer 2012 ist der Kultur­pa­last geschlossen, die Stühle wurden bereits ausge­baut und zusammen mit anderem Inventar verkauft.

Kultur­pa­last wird zu hochwer­tigem Konzert­saal

Der Kultur­pa­last soll zu einem hochwer­tigen Konzert­saal für die Philhar­monie umgebaut werden. Gleich­zeitig sollen auch die Städti­sche Biblio­thek und die Herku­les­keule einziehen.

Philhar­monie muss länger impro­vi­sieren

Die Philhar­monie muss nun deutlich länger als geplant in Ausweich­quar­tieren spielen. Kultur­bür­ger­meister Ralf Lunau räumte ein, dass die "Grenze des Zumut­baren" für das Orchester erreicht sei. "Der tatsäch­liche Baube­ginn wird das Orchester jedoch in seiner künst­le­ri­schen Arbeit beflü­geln", betonte Luna.

Das Orchester ist seit September 2012 zum Impro­vi­sieren gezwungen und spielt auf mehreren Behelfs­bühnen, darunter im Innenhof der Alber­ti­nums, im Deutschen Hygiene-Museum und im Schau­spiel­haus. Inten­dant Anselm Rose und Chefdi­ri­gent Michael Sander­ling bezeich­neten die Termin­ver­schie­bung in einer ersten Reaktion als "bedau­er­liche Tatsache".

Baukosten sollen nicht steigen

An den geplanten Baukosten von 81,5 Millionen Euro solle sich trotz der Verzö­ge­rung nichts ändern, hieß es.

Scharfe Kritik von der SPD - Planungs­firma vom Berliner Flughafen

Der Vorsit­zende der Dresdner SPD Stadt­rats­frak­tion Peter Lames übte scharfe Kritik an den Verzö­ge­rungen. Dresden habe damit seinen eigenen Berliner Flughafen. Lames wies darauf hin, dass die ehema­lige Planungs­firma vom Berliner Flughafen nun auch für den Kultur­pa­last zuständig sei.

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Stadt­spre­cher Kai Schulz hören