Kultur am Pavillon braucht Hilfe
Die eintrittsfreie Veranstaltungsreihe „Kultur am Pavillon“ an der Albertbrücke Dresden ist in Gefahr. Eigentlich startet die Saison am Elbufer im Mai, doch die Finanzierung ist noch unklar. Zwar hat der Stadtbezirksbeirat Dresden-Neustadt nun eine Förderung zugesagt, allerdings wurde die Summe aufgrund der steigenden Anzahl von Anträgen um ein Fünftel reduziert. Zudem ist aufgrund des fehlenden sächsischen Haushalts unklar, wann und ob die Gelder fließen.
„Musik, Kultur und soziale Begegnungen helfen Menschen, ihren Lebensmut nicht aufzugeben. Deshalb ist es gerade in der aktuellen Situation wichtig, Live-Musik anzubieten, Kultur zu pflegen und Orte zu schaffen, an denen sich Menschen begegnen und austauschen können,“ findet Maria Helm, die die Konzertreihe 2020 während des Lockdowns aufgrund der Pandemie ins Leben rief.
Crowdfunding als finanzielle Lösung
Damit „Kultur am Pavillon“ 2025 stattfinden kann, bittet Maria Helm um finanzielle Unterstützung. Über ihre Website kulturampavillon.de ruft sie zum Crowdfunding auf. Firmen mit einem Budget für kulturelle Aktivitäten bietet sie Kooperationen und Sponsorings an. „Besonders in Krisenzeiten brauchen wir zuverlässige kulturelle Angebote, gesellschaftlichen Zusammenhalt und lebensbejahende Musik“, so Helm. Geplant sind für 2025 insgesamt 20 Konzerte an allen Sonntagen von Mai bis September.