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Kündigung von Semperoper-Intendant Dorny nicht rechtens

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Die frist­lose Kündi­gung des designierten Semper­oper-Inten­danten Serge Dorny ist zu Unrecht erfolgt. Das entschied das Dresdner Landge­richts am Diens­tag­nach­mittag. Richter Stefan Schmitt wertete die im Februar 2014 erfolgte Kündi­gung als "völlig übereilt" und als Überre­ak­tion. Dorny musste im Februar 2014 und damit sechs Monate vor dem geplanten Amtsan­tritt gehen. Er war zu diesem Zeitpunkt schon mit einem Vorbe­rei­tungs­ver­trag in Dresden. Laut Kunst­mi­nis­te­riums hatte er Vertrauen verspielt. Dorny sah sich indes als Opfer eines Kompe­tenz­ge­ran­gels mit Chefdi­ri­gent Chris­tian Thiele­mann. Nach der Kündi­gung verklagte Dorny den Freistaat Sachsen.