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Kritik wegen Haushaltssperre

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Die erneute Haushalts­sperre sorgt für Kritik am rot-rot-grünen Stadtrat. Die neue Haushalts­sperre kam mit Ansage, teilte CDU-Finanz­ex­perte Peter Krüger mit. Das größte Problem sei, dass die Rücklagen der Stadt nun aufge­braucht werden. Allein beim Thema Asyl werden sich die Kosten auch im nächsten Jahr um 50 Prozent auf 20 Millionen Euro erhöhen, so die Schät­zung der Fraktion. In einer Presse­mit­tei­lung der rot-rot-grünen Fraktionen heißt es: Die wesent­li­chen Probleme, die jetzt zur Sperre führen, sind Folgen von unvor­her­seh­baren Entwick­lungen im Sozial­be­reich. Insbe­son­dere diezusätz­li­chen Ausgaben für Hilfen zu Erzie­hung, bei denen der Stadtrat bereits deutlich höhere Ausgaben als in den vergan­genen Jahren mit demHaushalt beschlossen hatte, sind ein wesent­li­cher Punkt. Darüber hinaus verur­sacht der sächsi­sche Sonderweg bei der Finan­zie­rung der Kosten fürAsylbe­werber ungeplante zusätz­liche Ausgaben.Die Stadt hatte gestern eine Haushalts­sperre für Teile des Rathauses verhängt. Neuan­schaf­fungen von Technik, Autos oder größere Dienst­reisen sind bis Jahres­ende gestoppt, werden nur im Einzel­fall geneh­migt. Es fehlen mindes­tens 12 Millionen Euro.