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Kriminalpolizei Dresden erweitert Mordkommission

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Für die Ermitt­lungen zu drei Tötungs­de­likten hat die Dresdner Krimi­nal­po­lizei ihre Mordkom­mis­sion erwei­tert. Eine schnelle Aufklä­rung sei mit den ursprüng­lich elf Beamten nicht zu errei­chen, teilte die Polizei­di­rek­tion am Donnerstag mit. Weitere 22 Krimi­na­listen sowie Beamte aus Polizei­re­vieren der Stadt sollen nun bei Befra­gungen im Umfeld der Opfer und zahlrei­chen Überprü­fungen helfen. Im Falle der Tötungen eines 52-Jährigen Ende September und eines 27-Jährigen vor knapp einer Woche habe es noch keine Festnahme gegeben. Nach der für einen 26-Jährigen tödli­chen Messer­ste­cherei im November wurden drei Männer vorläufig festge­nommen. Am 30. September war der 52-Jährige tot in seiner Wohnung entdeckt worden. „Zur Todes­ur­sache sagen wir nichts“, sagte Staats­an­walt Alexander Keller. Auch bei dem am 11. Dezember in seinem Zuhause gefun­denen Toten halten sich die Behörden bedeckt. Die Leiche des 27-Jährigen wurde obduziert und die Todes­ur­sache laut Keller festge­stellt. Die Mordkom­mis­sion ermit­telt wegen Totschlags gegen Unbekannt. Im Zusam­men­hang mit dem Tod des 26-Jährigen steht ein 19-Jähriger unter Verdacht. Das Opfer war am 11. November an Stich­ver­let­zungen gestorben, der Teenager sitzt in Unter­su­chungs­haft. Die Betei­li­gung eines 18- und eines 31-Jährigen müsse geklärt werden.