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Kreuzungen an Vorfahrtstraßen werden markiert

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Die Stadtverwaltung will gefährlichen Kreuzungen durch neue Markierungen sicherer für Radfahrer machen. Vor allem beim Rechtsabbiegen werden Radfahrer wegen fehelndem Schulterblick häufig übersehen. Statt weißen Schutzstreifen soll es jetzt an einigen Kreuzungen rot markierte Radwege geben. Laut Baubürgermeister Schmidt-Lamontain reichen Markierungen aber nicht aus, zusätzlich benötige man deutlich breitere Radwege. Bereits fertig markiert wurden Kreuzungen an der Winterberg und der Oskar-Röder-Straße. Es folgen Kreuzungen u.a. an Schweriner Straße, Fröbel- und Schandauer Straße. Kosten: 76.000 Euro.

Anbei die Pressemitteilung der Stadt Dresden:

Aktuell laufen an mehreren Stellen im Stadtgebiet Arbeiten zum Färben der Einfahrten an Vorfahrtsstraßen. „Vor allem beim klassischen Rechtsabbiegen, das Radfahrer gefährden kann, hilft eine deutliche Farbmarkierung. Gerade bei den Schutzstreifen ist es für Fahrradfahrer sicherheitserhöhend, wenn Autofahrer im grauen Nieselregen nicht nur schwache weiße bzw. graue Strichel-Linien sehen können. Die roten Markierungen sind erst der Anfang. Im nächsten Jahr will ich deutlich mehr Farbe auf die Straße bringen. Den Auftrag dafür habe ich durch die Stadträte mit dem beschlossenen Radverkehrskonzept erhalten. Ich werde im nächsten Doppelhaushalt deutlich mehr Mittel für die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur anmelden. Fahrbahnmarkierungen allein reichen allerdings nicht aus, um Dresden fahrradfreundlicher zu machen“, stellt Schmidt-Lamontain klar. „Zusätzlich benötigen wir deutlich breitere und komfortablere Radverkehrsanlagen in der Stadt.“


Bereits abgeschlossen wurden die Markierungen an der Winterbergstraße, zwischen Oskar-Röder-Straße und Rennplatzstraße. Die Arbeiten laufen an Abschnitten der Fetscherstraße sowie der Kesselsdorfer Straße, der Julius-Vahlteich-Straße und der Braunsdorfer Straße. In den kommenden Wochen sollen Schweriner Straße zwischen Könneritzstraße und Weißeritzstraße, die Kreuzung Löbtauer Straße/ Fröbelstraße sowie die Kreuzung Schandauer Straße/Bergmannstraße folgen.
Die Arbeiten sollen in den nächsten vier Wochen abgeschlossen sein.
Die Kosten der aktuellen Fahrbahnmarkierungen betragen etwa 76 000 Euro. Sie werden von der Landeshauptstadt Dresden finanziert.