Kostbares Geschenk für die Festung Königstein
Die Festung Königstein hat von einem privaten Sammler ein kostbares Ölgemälde geschenkt bekommen. Es stammt von dem Dresdner Maler Ernst Ferdinand Oehme und zeigt die Ansicht der großen Festungs-Kaserne um etwa 1830.
Wie das Bild entstanden ist, bleibt bis heute ein Rätsel, denn seinerzeit war das Innere der Festung aus militärischen Gründen ein streng geheimes Sperrgebiet.
„Das Gemälde ist eine substanzielle Bereicherung für die Kunstsammlung der Festung Königstein“, sagt Andrej Pawluschkow, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bergfestung. „Innenansichten der Festung aus dieser Zeit sind äußerst selten. Als Zeitdokument ist es zudem ein Gewinn für die Forschung: Es zeigt detailreich den damaligen Zustand der Alten Kaserne, aber auch das unter August dem Starken erbaute Neue Garnisonshaus, das es heute nicht mehr gibt.“
Ab Mitte Juni wird das um das Jahr 1830 geschaffene Bild mit dem Titel „Ansicht der großen Kaserne auf der Festung Königstein“ im Rahmen einer neuen Sonderausstellung auf der Festung zu sehen sein.