Kontrollen auf der A17 - Mann muss über zwei Jahre ins Gefängnis
Am Mittwochabend kontrollierte die Bundespolizei einen auf der A17 in Richtung Dresden fahrenden PKW BMW. Bei der Überprüfung des rumänischen Fahrers, stellte sich heruas, dass dieser mit einem Haftbefehl gesucht wird. Der 28-Jährige wurde 2014 wegen schweren Bandesdiebstahls in 19 Fällen zu einer 2-jährigen Haftstrafe verurteilt. Diese hatte der Mann allerdings nie angetreten, weshalb er nach der Kontrolle in die nächstgelegene JVA übermittelt wurde.
Kurz nach Mitternacht kontrollierten die Beamten einen 42-jährigen Mann auf der A17. Der Rumäne wurde im April 2020 wegen gewerbsmäßgen Diebstahls rechtskräftig zu einer 5-monatigen Haftstrafe verurteilt, welche er nie angetreten hatte. Auch er wurde in die nächstgelegene JVA übermittelt
Bei weiteren Kontrollen am Mittwoch traf die Bundespolizei auf einen 24-Jährigen, der wegen Diebstahls verurteilt wurde. Die offenen Geldstrafe von 450 Euro konnte der Mann vor Ort bezahlen und anschließend seine Reise fortsetzen. Kurz darauf kontrollierte die Polizei einen weiteren 24-jährigen Rumänen, welcher wegen räuberischer Erpressung zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Diese hatte der Mann bisher nicht bezahlt, weshalb ihm jetzt eine 89-tägige Ersatzfreiheitsstrafe im Gefängnis drohte. Die offene Geldstrafe von 2.670 Euro konnte der Mann vor Ort bezahlen, dadurch musste er die Ersatzfreiheitsstrafe nicht antreten.
Am Donnerstagvormittag kontrollierte die Bundespolizei auf der A17 einen 31-jährigen Rumänen. Der Mann war ebenfalls zu einer Geldstrafe verurteilt, die er bisher nicht bezahlt hatte. Seine Fahrt konnte der 31-Jährige aber fortsetzen, nachdem er die die Geldstrafe von 300 Euro bezahlt hatte.
