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Körnerweg für Radfahrer wieder nutzbar

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Auf dem Elberadweg in Loschwitz ist eine Rumpelpiste verschwunden. Der Abschnitt am Körnerweg hat eine provisorische Asphaltschicht bekommen und ist damit  wieder nutzbar. Die jahrelange Quälerei über das grobe Kopfsteinpflaster hat für Radfahrer damit zunächst ein Ende. 

Nils Larsen aus dem Vorstand des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Dresden ist begeistert über die erzielten Verbesserungen: „Ich freue mich sehr, dass die Leute nun komfortabel auf dem Elberadweg fahren können, statt sich über gefährliche Alternativrouten zu quälen. In den letzten Jahrzehnten konnten wir beobachten, dass viele Menschen den Weg nicht nur gemieden, sondern aufgrund des katastrophalen Wegezustand gleich ganz auf die Fahrt mit dem Rad verzichtet haben und stattdessen das Auto nutzten.

Nach Ansicht des ADFC Dresden ist die Strecke mit dem Auto über das Blaue Wunder oder die Bautzner Straße aufgrund der zahlreichen Ampeln und oft langen Staus keinesfalls konkurrenzfähig mit einer Fahrradfahrt über den neuen Körnerweg.

Die Baumaßnahme hat daher viel Potential für den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad und kann auch das Blaue Wunder entlasten. Das war auch das ausschlaggebende Argument für die provisorische Asphaltierung, die 2019 einstimmig vom Stadtrat beschlossen wurde. Ich freue mich, dass der Stadtrat, der Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain und das Straßen- und Tiefbauamt endlich eine gute Lösung, wenn auch als Provisorium, umsetzen konnten. Wir regen an, dass die Vorbereitung der endgültigen Lösung mit ebenem Sandsteinbelag mit Hochdruck weiterverfolgt wird“, ergänzt Larsen.