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Knappe Kasse: Kann sich Dresden die Buga leisten?

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Die Grünen stellen nach dem Einsturz der Carolabrücke die geplante Bundesgartenschau in Dresden in Frage. Angesichts der Haushaltslage und der angekündigten Sparmaßnahmen müsse man prüfen, ob sich das die Stadt überhaupt noch leisten könne, sagt Grünen-Sprecher Klemens Schneider.

„Schon vor dem nicht vorhersehbaren Einsturz der Carolabrücke drohten für die Dresdnerinnen und Dresdner spürbare Einschnitte. Diese Situation hat sich mit dem nötigen Abriss und Ersatz der Carolabrücke noch einmal massiv verschärft. Wir stellen infrage, ob sich Dresden jetzt noch eine Bundesgartenschau oder den Umbau des Fernsehturms leisten sollte. Der Erhalt unserer technischen und sozialen Infrastruktur und die Vorsorge vor erwartbaren zukünftigen Krisen wie Hitzesommern und Starkregen müssen jetzt im Vordergrund stehen.“

Dresden hatte sich für die Bundesgartenschau 2033 beworben und auch den Zuschlag bekommen. Susanne Krause von den Grünen warnt auch vor einer abgespeckten Version: „Eine ‘Buga light’, die womöglich genau die Projektbestandteile unter den Tisch fallen lässt, die einen wirklichen langfristigen Nutzen für unsere Stadt hätten, kann Dresden sich erst recht nicht leisten. Wir brauchen Bäume in jeder Straße, renaturierte Gewässer und eintrittsfreien Hitze- und Hochwasserschutz für alle.“