- Beschäftigte der HELIOS Weißeritzal-Kliniken beteiligten sich an dem Protest
Kliniken protestieren gegen Kürzungspläne
Die Beschäftigten im Gesundheitswesen machen auch in der Dresdner Region gegen die Kürzungspläne von Bundesgesundheitsministerin Warken mobil. Mit vielen bunten Regenschirmen spannten die Mitarbeiter symbolisch einen Schutzschirm um ihre Krankenhäuser.
Proteste gab es an der Uni-Klinik, am Städtischen Klinikum, den Helios Weißeritztal Kliniken und dem Elblandklinikum. Im Zentrum der Kritik stehen unter anderem die geplanten Eingriffe in das Pflegebudget. Die Beschäftigten befürchten steigenden wirtschaftlichen Druck, Personalabbau und eine zunehmende Arbeitsverdichtung.
„Jahrelang wurde den Beschäftigten im Gesundheitswesen öffentlich applaudiert. Jetzt sollen ausgerechnet sie die Folgen der Kürzungspolitik tragen“, erklärt die Gewerkschaftssekretärin Nora Glaser von ver.di. „Wenn Kliniken finanziell weiter unter Druck gesetzt werden und Tarifsteigerungen nicht mehr vollständig refinanziert werden, steigt der Druck unmittelbar auf Personal und Arbeitsbedingungen. Die Beschäftigten wissen aus Erfahrung, was das bedeutet: weniger Personal, mehr Arbeit und noch weniger Zeit für Patientinnen und Patienten“, so Glaser weiter.
Am 10. Juli 2026 soll das GKV-Reformgesetz im Bundestag und Bundesrat weiter beraten werden.
