Klimademo in Leipzig verläuft friedlich

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Bei einer Abschlusskundgebung haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Klimacamps Leipziger Land für eine Mobilitätswende und gegen den Ausbau des Flughafens Halle/Leipzig demonstriert. Rund 100 Menschen starteten am Samstag mit ihren Rädern am ersten Kundgebungsort, wie die Organisatoren des Klimacamps beim Kurznachrichtendienst Twitter mitteilten. Die Polizei sprach von «in der Spitze (...) bis zu 100» Teilnehmenden und einer «völlig friedlichen» Versammlung. Die Route führte die Demonstrantinnen und Demonstranten durch Leipzig. Die Abschlusskundgebung war am Nachmittag am Flughafen.

Mit der Demo wendeten sich die Aktivisten gegen den Ausbau des Flughafens Halle/Leipzig. Sie hatten etwa Transparente bei sich, auf denen zu lesen war: «Noch mehr Lärm, Dreck, Klimagase? Nein zum Ausbau des Frachtflughafens LEJ». Ein weiterer Kritikpunkt des Klimacamps ist, dass von dem Airport aus immer wieder Abschiebungen durchgeführt werden. 

Die Demonstration war von massiver Polizeipräsenz begleitet. Neben den Leipziger Kräften waren Beamte der sächsischen Bereitschaftspolizei, der Bundesbereitschaftspolizei sowie aus Hessen und Nordrhein-Westfalen hinzugezogen worden. 

Beim zwölftägigen Klimacamp Leipziger Land versammeln sich seit vergangener Woche Klimaaktivistinnen und -aktivisten, die sich in diesem Jahr schwerpunktmäßig mit dem Flughafenausbau beschäftigen. Über alle Tage zusammengerechnet sollen laut dem Organisationsteam 500 Menschen an dem Camp teilnehmen.