Klima-Kleber würde Todesopfer in Kauf nehmen

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Der radikale Dresdner Klima-Kleber Christian Bläul hat sich zu möglichen Todesopfern bei den Verkehrsblockaden der "Letzten Generation“ geäußert und wird dafür heftig kritisiert.

"Ich bin zumindest im Hinterkopf mental immer darauf vorbereitet, dass in unseren Staus jemand stirbt", sagt Bläul in einer Doku von Sachsen-Fernsehen, die am Dienstag ausgestrahlt wird und jetzt schon in der Mediathek zu sehen ist.

Gerade durch einen Unfall am Ende des Staus könne es passieren, „dass da Menschen sterben, und das ist wirklich schwer zu ertragen, aber es ist etwas, was wir ein Stück weit riskieren müssen“, so Bläul.

Sachsens Polizeipräsident Jörg Kubiessa reagiert scharf auf diese Aussage: „Das trage ich überhaupt nicht mit“, sagt er in der Dokumentation. „Da es genau an den Stauenden um Lebensgefahr geht, dürfen sie das nicht. Deshalb ist die Antwort ganz klar: Das passt überhaupt nicht in mein Rechtsverständnis.“

Sachsen-Fernsehen hat Bläul nach eigenen Angaben ein Jahr lang für die Dokumentation begleitet.