Kletterer stürzt am Türkenkopf in die Tiefe
Glück im Unglück hatte am Dienstagnachmittag ein Kletterer am Türkenkopf in der Nähe vom Kurort Rathen. Beim Abseilen stürzte der 54-jährige Dresdner am Kletterfelsen zunächst fünf Meter in die Tiefe und blieb glücklicherweise auf einem Absatz liegen - sonst wäre er noch weitere 25 Meter tief gefallen. Dann wäre der Unfall noch weitaus schlimmer ausgegangen. Eine Bekannte versorgte den verletzten Dresdner bis die Kameraden der Bergwacht und die Mitarbeiter vom Rettungsdienst eintrafen. Der Verunglückte kam per Helikopter in ein Dresdner Krankenhaus.
Im Einsatz waren acht Kameraden der Alarmgruppe von der Bergwacht von Bad Schandau, Sebnitz und Pirna sowie ein Rettungswagen vom DRK aus Bad Schandau. Ebenso der rot-weiße Rettungshubschrauber aus Bautzen und zwei Beamte vom Polizeirevier Sebnitz.
Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen Unfall bei Abseilen. Gegen 15:45 Uhr war der Einsatz vor Ort beendet. Seit rund eineinhalb Monaten war es der erste Einsatz nach der Ausgangsbeschränkung wegen der Corona-Pandemie für die Alarmgruppen der Bergwacht im Klettergebiet der Sächsischen Schweiz.