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Kitastreiks am Donnerstag - Keine Notbetreuung von der Stadt

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Die städti­schen Kitas sollen am Donnerstag erneut bestreikt werden. Laut der Gewerk­schaft ver.di wurden die Erzieher der 160 Einrich­tungen zu einem ganztä­gigen Warnstreik aufge­rufen. Die Kitas der freien Träger sind nicht betroffen. Die Stadt kann nach eigenen Angaben keine Notbe­treuung anbieten. Eltern werden gebeten, sich vorsorg­lich selbst um eine alter­na­tive Aufsicht zu kümmern. Der Eigen­be­trieb Kinder­ta­ges­ein­rich­tungen wird gleich­wohl eine Infor­ma­ti­ons­platt­form im Internet freischalten, auf der für alle städti­schen Einrich­tungen die vorlie­genden Infor­ma­tionen zur voraus­sicht­li­chen Öffnung am Streiktag zusam­men­ge­stellt werden. Sollten einzelne Einrich­tungen bereits in den nächsten beiden Tagen signa­li­sieren, dass sie trotz des Warnstreikes zumin­dest teilweise Kinder betreuen, so werden diese Infor­ma­tionen kurzfristig unter www.dresden.de/kitas-streik öffentlich bereitgestellt. Am Streiktag selbst werden ab 6 Uhr zusätzlich drei Infotelefone beim Kita-Eigenbetrieb eingerichtet sein. Unter den Telefonnummern (03 51) 4 88 51 01, (03 51) 488 51 12 und (03 51) 488 50 41 können Eltern dann erfragen, ob ihre Kita vom Streik betroffen sein wird. Am Donnerstag startet in Hannover die vierte Tarif­runde mit den kommu­nalen Arbeit­ge­bern. Die Gewerk­schaften Verdi und GEW fordern eine höhere Eingrup­pie­rung der 240.000 Beschäf­tigten. Das würde den Erzie­hern Gehalts­stei­ge­rungen von durch­schnitt­lich zehn Prozent bringen.