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Kirsten rettet Dynamo einen Punkt

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Die Schwarz-Gelben sind am Freitag­abend gegen den MSV Duisburg nicht über ein 0:0 hinaus gekommen. Vor mehr als 23.000 Zuschauern fielen keine Tore beim Einstand von Peter Pacult. Bester Mann war Benjamin Kirsten. Der Torhüter rettete in der Nachspiel­zeit den Punkt mit einer Glanz­pa­rade bei einem Schuss von Goran Sukalo. Auch die Dynamos hatten in der Schluss­phase bei einem Eckball eine Chance. Der Kopfball ging dann aber über das Tor.Poté Kapitän - Kirsten Nummer EinsGleich in seinem ersten Spiel als verant­wort­li­cher Trainer bei Dynamo sorgte Peter Pacult mit seiner Start­for­ma­tion für Überra­schungen. Der Öster­rei­cher machte Stürmer Mickael Poté zum neuen Kapitän, außerdem stellte er Youngster Tobias Müller an seine Seite im Angriff und auch Neuzu­gang Denis Streker rückte nach nur zwei Tagen bei Dynamo in die Startelf. Wenig überra­schend war dagegen, dass Benjamin Kirsten sich als Nummer Eins im Dresdner Tor durch­ge­setzt hat. Der 25-Jährige dankte es mit starken Paraden.Den besseren Start ins Spiel erwischten aber die Gäste aus dem Ruhrge­biet. Baljak und Exslager hatten gleich in den ersten Minuten gute Einschuss­mög­lich­keiten, weil die Hinter­mann­schaft der SGD noch nicht wach war. Nach rund zehn Minuten hatte sich die neufor­mierte Pacult-Elf aber gefangen und versuchte nun auch in der Offen­sive, Akzente zu setzen. Viel lief über den schnellen Ouali, der sich aber oft zu spät vom Ball trennte. Großchancen für die Schwarz-Gelben waren somit Mangel­ware. Dennoch versuchte Dynamo weiter, nach vorn zu spielen. Die Gäste warteten auf Abspiel­fehler der SGD und setzten auf Konter. Wenn sie dann aber die Abwehr der Dresdner durch­bre­chen konnten, war immer noch Kirsten zur Stelle. Für etwas Torge­fahr bei Dynamo sorgte ledig­lich ein versuchter Seitfall­zieher von Ouali, der das Tor aber deutlich verfehlte (33.). Auf der Gegen­seite wurde es nach einer Ecke gefähr­lich. Bomheuer köpfte aufs Dynamo-Tor, wo Kirsten die Kugel noch aus dem Winkel kratzte. Torlos ging es damit in die Pause.Kampf - Krampf - keine ToreMit unver­än­dertem Personal kehrten beide Mannschaften aufs Feld zurück. Aller­dings dauerte es jetzt gut 25 Minuten, bis es einmal auf einer Seite gefäh­lich wurde. Beide Mannschaften neutra­li­sierten sich zum Teil durch eklatante Abspiel­fehler. Aber die Schwarz-Gelben kämpften! Neuzu­gang Denis Streker wurde in aussichts­rei­cher Position vom einge­wech­selten Jänicke bedient, verfehlte aber knapp. Gezählt hätte das Tor auch nich - Streker stand im Abseits. Von den Gästen kam wenig - sie versuchten weiter, Zeit zu schinden und lauerten auf Konter. Erst in der 90. Minute wurde es dann aber auf beiden Seiten nochmal brand­ge­fähr­lich. Erst war es Sukalo, der Kirsten mit einem Distanz­schuss prüfte. Mit einer sehens­werten Parade konnte der Dynamo-Schluss­mann aber parieren. Auf der Gegen­seite bekamd die Pacult-Truppe per Ecke noch die Möglich­keit zum Siegtreffer - der Ball wollte an diesem Abend aber einfach nicht ins Tor. So blieb es am Ende beim torlosen Remis.Es ist am Ende ein gerechtes Unent­schieden. Dynamo war bemüht, das von Pacult gefor­derte System umzusetzen. Gerade in der Offensiv-Gestal­tung hatten die Schwarz-Gelben aber große Probleme. Die Laufwege stimmen noch nicht und so gab es zahlreiche Fehlpässe. Das Unent­schieden ist am Ende zu wenig, um sich wirklich aus dem Tabel­len­keller zu befreien. Am nächsten Freitag muss Dynamo Dresden auswärts in Kaisers­lau­tern bestehen.

Audio:

Trainer Peter Pacult nach dem Spiel
Match­winner Benjamin Kirsten im Inter­view