Kilometerlange Ölspur sorgt für Behinderungen

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Eine 18 Kilomter lange Ölspur hielt am Freitag die Feuerwehr, Polizei und die Mitarbeiter vom ADAC auf Trapp. Zunächst wurde die rutschige Spur auf der S154 zwischen Altendorf und Bad Schandau entdeckt. Später meldeten Autofahrer eine großflächige Ölspur auf der B172 von Bad Schandau bis Königstein, Kreisverkehr und dann weiter bis nach Rosenthal-Bielatal.

Die Bielatalstraße (S171) wurde deshalb ab Königstein zeitweise in beide Richtungen voll gesperrt. Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren beseitigten mit Ölbindemittel die Spur. Die ölige Flüssigkeit war teilweise über beide Fahrspuren gelaufen. Auch drei Maschinen der Ölspurbeseitigung vom ADAC wurden zur Straßenreinigung eingesetzt.

Die Polizei und Feuerwehr sperrte die Bielatalstraße zwischen Königstein und Bielatal. Über die Warnapp Biwapp informierte die Stadtverwaltung Königstein die Autofahrer über die Ölspur und Sperrung der Straßen. Außerdem wurde Fahrzeugführer gebeten vorsichtig zu fahren und die Hinweise der Einsatzkräfte zu beachten.

Mittags wurde die Sperrung der Bielatalstraße bis Abzweig Cunnersdorf aus Königstein kommend wieder aufgehoben. Ab dem Abzweig Cunnersdorf bis Rosenthal-Bielatal auf der S171 bestand die Sperrung zur Reinigung bis zum späten Nachmittag (gegen 15:10 Uhr) fort. 

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren von Altendorf, Lichtenhain, Prossen, Porschdorf, Bad Schandau,   Königstein und Struppen und Rosenthal-Bielatal. Die letzte Feuerwehr rückte gegen 15:12 Uhr wieder ein.  Die Maschinen zur Ölbeseitigung waren bis gegen 17.45 Uhr im Bielatal mit der Reinigung der Fahrbahnen beschäftigt. Nach ersten Erkenntnissen hat scheinbar ein Lkw Motorenöl verloren.