Keine Sanierung am alten Sachsenbad in Sicht
Die Sanierung des ehemaligen Sachsenbades in Dresden Pieschen lässt weiter auf sich warten. Der neue Besitzer wollte eigentlich Büroräume in dem Haus einrichten. Auch eine Sauna, ein Yoga-Studio und Gastronomie waren geplant. Dazu fehlen dem Investor allerdings baurechtliche und denkmalschutzrechtliche Genehmigungen, erklärt Oberbürgermeister Hilbert in der Antwort auf eine Ratsanfrage der Linken.
Das geplante neue Dach rückt damit auch erstmal in weite Ferne. Jetzt ist erst mal nur von Sicherungsmaßnahmen die Rede. Durch diese Maßnahme soll es zu keiner weiteren witterungsbedingten Verschlechterung der Bausubstanz kommen.
Ein konkretes Datum für weitere Arbeiten steht noch nicht fest. Der Zustand des Hauses an der Wurzener Straße ist laut Hilbert seit dem Besitzerwechsel im Wesentlichen unverändert. Wenn alle Genehmigungen vorliegen, kann es losgehen, so der OB.
Die Stadt hatte das denkmalgeschützte aber marode Gebäude 2021 für eine Million Euro an den Investor Montis Real Estate verkauft. Als Ersatz war im Nordwesten der Stadt ein neues Bad geplant. Das liegt aufgrund der finanziellen Situation der Landeshauptstadt aber auf Eis.


