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Keine Annäherung bei Streit um Marina Garden

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Der Streit um das Baupro­jekt Marina Garden zwischen Stadt­räten und Inves­torin Regine Töberich ist weiter festge­fahren. Ein Sondie­rungs­ge­spräch zwischen SPD-Fraktion und Töberich endete am Diens­tag­abend ohne Einigung. Wenn sich Töberich nicht an einem gemein­samen Werkstatt­ver­fahren betei­ligen wolle, bleibe ihr nur der Weg über langwie­rige Klagen, mit zweifel­haften Erfolgs­aus­sichten, meinte anschlie­ßend SPD-Chef Peter Lames. Im Hinblick auf die Bagger-Aktion am Elberadweg sagte Lames, das öffent­liche Begehen von Straf­taten sei nicht akzep­tabel. Beschimp­fungen ("rot-rot-grünes Gesocks") seien keine Basis für einen Kompro­miss. Töberich sprach von einem angenehmen Gespräch, man sei bedau­er­li­cher­weise zu keiner Einigung gekommen. Ein Werkstatt­ver­fahren ist keine Grund­lage. Das sei von einer wirtschaft­lich­keit weit entfernt, sagte Töberich unserem Sender. Die Verän­de­rungs­sperre für das Gelände versuche sie nun, auf recht­li­chem Wege zu kippen.Der Stadtrat hatte beschlossen, dass das Gelände an der Leipziger Straße Freiräume bieten muss und nur in geringem Umfang bebaut werden soll. Dazu soll in den nächsten Jahren in einem Werkstatt­ver­fahren ein Bebau­ungs­plan entwi­ckelt werden. Regine Töberich will sich daran nicht betei­ligen. Sie will auf dem Grund­stück hochwer­tige Wohnungen bauen.