„Kein Maulkorb für die Kunst“ - Klepsch verteidigt Sinfoniker-Projekt
Dresdens Kulturbürgermeisterin Klepsch hat sich hinter die Dresdner Sinfoniker gestellt beim Streit mit der Türkei. Die hatte bei der EU-Kommission wegen eines Konzertprojektes interveniert. Dabei geht es um den Völkermord an den Armeniern. Die Türkei forderte einen Stopp der finanziellen Förderung des Projektes. Zudem wurde ein Text zu dem Projekt von der EU-Website genommen. Kulturbürgermeisterin Klepsch fordete nun: "Keinen Maulkorb für die Kunst". Kunst darf und muss unbequem sein, so Kleppsch. Nicht umsonst steht die Kunstfreiheit im Grundgesetz unter besonderem Schutz. Die Türkei rechtfertigte sich gegenüber der SZ, sprach bei der Projektbeschreibung von „einseitige Interpretationen und Anschuldigungen gegen die Türkei“.