Kein „Blaues Auge“ - Unwetter verschont Dresden und das Umland
Das Unwetter hat Dresden und das Umland am Wochenende nahezu verschont. Die Zahl der Feuerwehreinsätze war überschaubar. Auf die Nachfrage nach dem sprichwörtlichen „Blauen Auge“ im Zusammenhang mit dem Starkregen, hieß es vom Katastrophenschutz in der Sächsischen Schweiz: „Wir haben nicht mal ein Blaues Auge“. Ähnlich die Lage auch in Dresden. Der Regen setzte aber dennoch zahlreiche Straßen unter Wasser, so zum Beispiel.in Dresden-Gorbitz Senken am Altgorbitzer Ring und der Lise-Meitner-Straße oder in Kleinwolmsdorf. Auf der Felsenbühne Rathen wurden am Samstag zwei Vorstellungen nach Starkregen abgesagt.
Beim Christopher Street Day, beim Stadtteilfest Sankt Pieschen oder beim Radeberger Stadtfest tat das Wetter der Feierlaune der Besucher keinen Abbruch. Im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion trotzen 30.000 Fans beim Konzert von Andreas Gabalier den zeitweiligen Schauern mit Regencapes über Dirndl und Lederhose. Der Alpenrocker freute sich über die „volle Hütte“.
Die Hydrologen des Landeshochwasserzentrums erwarten dennoch weiter steigende Flußpegel. Laut aktueller Prognose soll die Elbe am Terrassenufer bis Mittwoch noch gut einen Meter bis auf etwa 3 Meter 65 steigen. Für Hochwasseralarmstufe 1 gilt aber ein Richtwert von 4 Metern. Aktuelle Infos zu den Pegelständen bekommen Sie hier: