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Katzenjammer in Kirschau - Gericht muss schlichten

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Ein nicht alltäg­li­cher Nachbar­schafts­streit wird heute vor dem Amtsge­richt Bautzen verhan­delt. Im Mittel­punkt steht eine Katze namens „Mathilda“ aus Kirschau. Sie soll bei einem Ausflug von Nachbars Hund „Dallas“ schwer verletzt worden sein. Die Klägerin macht den Nachbarn für den Katzen­jammer verant­wort­lich und fordert von ihm rund 1.800 Euro für Tierarzt- und Fahrt­kosten.

„Mathilda“ ging zur Mittags­zeit auf Entde­cker­tour. Als sie auf dem Nachbar­grund­stück herum­stromerte, soll „Dallas“ - der Nachbar­shund – heran­ge­sprungen sein und „Mathilda“ gebissen haben. Dabei büßte sie ein Stück Schwanz ein und erlitt einen Lungen­riss. Die Wunden mussten mehrfach behan­delt werden. Die Klägerin aus Kirschau fuhr bis nach Stolpen in eine Tierklinik. Nun fordert sie Schaden­er­satz. Der verklagte Nachbar ist sich aber keiner Schuld bewußt. Er bestreitet die Vorwürfe.