Kaputt! Autofähre muss pausieren
Die Autofähre in Dresden-Kleinzschachwitz muss vorübergehend ihren Betrieb einstellen. Wie die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) mitteilten, hatte am Sonntagabend einer der so genannten „Schottel-Antriebe“ unerwartet versagt. Sicherheitshalber legten die Fährleute das Schiff daher kurzerhand still. Es kam niemand zu Schaden.
Die Fähre wird nun auf das Trockendock in der Laubegaster Schiffswerft überführt und dort repariert. Schon am Freitagnachmittag soll sie wieder in den Einsatz gehen. Bis dahin ist zwischen Kleinzschachwitz und Pillnitz die Personenfähre unterwegs.
Was macht ein „Schottel-Antrieb“?
"Schottel-Antriebe„ saugen unter dem Boot Wasser an, verdichten es und lassen es mit hohem Druck in die vom Fährmann vorgegebene Richtung austreten, heißt es von den DVB. Die Autofähre besitzt zwei dieser "Schottel". Sie lassen sich unter dem Boot um volle 360 Grad drehen und ermöglichen der Autofähre eine sehr gute Manövrierbarkeit - auch bei geringeren Wasserständen.
Da die Antriebe schnell verschleißen, haben die DVB Reserve parat. Dieser wird nun eingebaut. Das beschädigte Teil geht dafür in die Wiederaufbereitung und dient dann wieder als Reserveantrieb. Langfristig denken die DVB über einen Austausch der Autofähre nach - denn sie ist bereits seit 1994 und somit schon 30 Jahre im Einsatz.