++ EIL ++

Kalte Nächte: DRK-Chef verlangt Abbau der Zeltstädte

Zuletzt aktualisiert:

Sachsens DRK-Chef Rüdiger Unger fordert einen raschen Abbau der Zelte für Flücht­linge. Der Rückbau der zwei noch vorhan­denen nicht winter­festen Zeltstädte in Dresden und Chemnitz komme für das Rote Kreuz auf der Priori­tä­ten­liste gleich nach dem Aufbau neuer Unter­brin­gungs­ka­pa­zi­täten, sagte er am Montag in Dresden. Mit Tempe­ra­turen nahe dem Gefrier­punkt sei man in den Zelten an der Schmerz­grenze angekommen, so Unger. Er sagte auch, viele der Helfer seien seit Wochen in einem heftigen Dauer­ein­satz. Zur Bewäl­ti­gung der Riesen­her­aus­for­de­rung habe das DRK 280 Mitar­beiter neu einge­stellt. Unger verur­teilte Verbal­at­ta­cken und zum Teil bedroh­li­ches Auftreten im Umfeld von Erstauf­nah­me­ein­rich­tungen. Wenn es um einen Bomben­fund gehe, sei man als Helfer stets „der Gute“. „Alle klopfen einem auf die Schulter, alle haben einen gern und finden es super­toll, was wir da machen. Wenn wir heute ankommen mit unseren Lkw - THW und wir - und anfangen, Feldbetten abzuladen, ist man zunächst erstmal nicht für alle der Gute. Und das knabbere an der Menta­lität der Helfer, so der DRK-Chef.