Jugendliche mit vermeintlichen Sturmgewehren lösen Polizeieinsatz aus
Zwei Jugendliche mit Waffen haben an der Bahnstrecke in Dresden-Reick einen Polizeieinsatz mit zehn Beamten und einem Hubschrauber ausgelöst. Zeugen hatten am Dienstagnachmittag die
Sicherheitskräfte alarmiert, als sie das Duo sahen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Männer mit Gewehren wären an den Gleisen am Rudolf-Bergander-Ring entlang gelaufen.
Speziell für lebensbedrohliche Einsatzlagen ausgerüstete Polizisten sowie ein Polizeihubschrauber wurden angefordert. Die Beamten stellten wenig später die überraschten Jugendlichen im Alter von 16
und 17 Jahren. Die beiden schossen gerade auf eine Wasserflasche in Richtung der Bahnstrecke. Die Waffen hatten starke Ähnlichkeit mit Sturmgewehren, allerdings entpuppten sie sich als Softairwaffen.
Es habe sich um sogenannte Anscheinwaffen gehandelt, deren Führen wegen der Verwechslungsgefahr in der Öffentlichkeit verboten sei, erklärte ein Polizeisprecher. Es handele sich um eine
Ordnungswidrigkeit. Die Auswirkungen auf die Öffentlichkeit seien in solchen Fällen groß, weil die Gefahr nicht eingeschätzt werden könne. Dies sei eine besondere Belastung für die Einsatzkräfte. (dpa)