Jobcenter im Freistaat erlassen gegen 75.000 Hartz-IV-Empfänger Sanktionen
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Die Jobcenter in Sachsen haben auch im vergangenen Jahr viele Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger ausgesprochen. Die Regionaldirektion in Chemnitz teilte mit, dass das bei 3,5 Prozent der Hartz-IV-Empfänger der Fall war. Es waren fast 75.000 Menschen und damit etwa 1.500 mehr als im Jahr davor. Rund 28.000 Frauen und Männern wurde die Grundsicherung gekürzt. Im Schnitt mussten sie jeweils auf etwa 108 Euro verzichten. Oft hatten die Betroffenen Termine beim Jobcenter nicht eingehalten - das war bei rund 80 Prozent der Fall.