Jobabbau bei Siemens Energy - Kritik von IG Metall

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Nach der Einigung über einen reduzierten Jobabbau bei Siemens Energy hat sich die Gewerkschaft IG Metall am Görlitzer Standort enttäuscht gezeigt. In der Europastadt sollen nun doch 124 Stellen wegfallen - gerade einmal drei weniger als geplant.

Demnach soll die Fertigung der Wasserstoff Elektrolyseure soll nach Berlin gehen - das  Ausbildungszentrum konnte dagegen an der Neiße gehalten werden - dennoch sei dieses Ergebnis eher eine Enttäuschung, so IG-Metall Ostsachsen-Chef, Uwe Garbe.

Bereits am Mittwoch war bekannt geworden, dass sich IG Metall und Siemens Energy im Streit um den geplanten Jobabbau in Deutschland geeinigt hatten. Bundesweit sinkt die Zahl der wegfallenden Arbeitsplätze von 2900 bis 3000 demnach auf unter 2600. So werden etwa in Berlin weniger Jobs als geplant gestrichen.

Seit Jahren befinde sich der Standort Görlitz im "Abwehrkampf", hieß es. Bereits 2018 hatten Gewerkschaft und Mitarbeiter sich gegen eine geplante Schließung des Turbinenwerkes gestemmt.