Infinus-Managern drohen hohe Strafen
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Nachdem die Staatsanwaltschaft Dresden gegen sechs mutmaßliche Hauptverantwortliche von Infinus Anklage wegen gewerbsmäßigen Betrugs im besonders schweren Fall und Kapitalanlage-Betrug erhoben hat, wird mit Spannung das eigentliche Verfahren erwartet. Am Ende könnten hohe Strafen stehen. Oberstaatsanwalt Lorenz Haase sagte unserem Sender, dass das Gesetz bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe vorsehe.Wegen der hohen Zahl der Geschädigten müsste bei einer Verurteilung eine erhebliche Freiheitsstrafe verhängt werden, so Haase. Infinus soll mit einem Schneeballsystem rund 22.000 Anleger mit einem Anlage-Volumen von 312 Millionen Euro betrogen haben. Das Ganze war Ende 2013 aufgeflogen.