Infinus-Gläubiger bekommen etwas Geld
Im Infinus-Finanzskandal bekommen die ersten Gläubiger zumindest einen kleinen Teil ihrer Forderungen wieder. Wie Insolvenzverwalter Frank-Rüdiger Scheffler mitteilte, könne man in diesem Jahr eine Quote in Höhe von 5 Prozent an die Gläubiger des Infinus-Tochterunternehmens ecoConsort ausschütten. Rund 3750 Gläubiger können mit Geld rechnen, sie fordern 63,5 Millionen Euro. Vermutlich melden sich aber noch weitere Betroffene, hieß es. Die Staatsanwaltschaft wirft den Infinus-Managern vor, durch ein Schneeball-System Anleger getäuscht zu haben. Der Schaden wird auf über eine Milliarde Euro geschätzt. Die Anklage gegen die Manager des Dresdner Finanzunternehmens ist weiter in Arbeit, fünf Manager sitzen noch in Untersuchungshaft.