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In Sachsen drohen erneut Busfahrerstreiks

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In Sachsen drohen erneut Busfahrerstreiks.  Die Gewerkschaft verdi rief die Mitglieder auf, über das letzte Tarifangebot der Arbeitgeber abzustimmen. Sollte es auf Ablehnung stoßen, soll es ab nächster Woche zu mehrtägigen Streiks kommen. Die Arbeitgeber hätten erklärt, dass sie den Arbeitnehmern nicht weiter entgegenkommen und das Angebot bis zum 26. April aufrechterhalten wollen. Über Streiks will die Tarifkommission am nächsten Montag entscheiden.  Ein neuer Verhandlungstermin wurde nicht vereinbart. 

Letztes Angebot der Arbeitgeber:
▪ Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie i. H. v. 2.000 Euro (bei Vollzeit) zum nächstmöglichen Zeitpunkt nach Tarifabschluss, Azubi 1.000 Euro
▪ ab dem 1. September 2024 erfolgt eine lineare Anhebung der Vergütungstabelle um 10,0 %,
▪ ab dem 1. Mai 2025 lineare Anhebung der Vergütungstabelle um 2,2 %, und
▪ ab dem 1. Dezember 2025 um 1,5 %,
▪ die Ausbildungsvergütungen werden zu den gleichen Zeitpunkten mit den gleichen Prozentsätzen angehoben,

Forderungen ver.di:

▪ Anwendung der Vergütungstabellen entsprechend §1 des Vergütungstarifvertrages für geringfügig Beschäftigte (u. a. Rentner) und die An-wendung der Auszubildenden-Vergütung bei Praktikanten (außer Schüler-Praktika) und Werkstudenten.
▪ Erhöhung der Auszubildenden-/Praktikantenvergütung um 200 Euro/ Monat, zum 1. Januar 2024.
▪ Erhöhung der Vergütung um 22 Prozent, mindestens 750 Euro/Monat zum 1. Januar 2024.
▪ Laufzeit des Vergütungstarifvertrages 12 Monate (bis 31.12.2024)