• Ab dem 18. Dezember hat der Zoo Dresden einen Artenschutz-Euro eingeführt. Foto mit Zoochef Karl-Heinz Ukena und Thomas Brockmann (Artenschutzverantwortlicher im Zoo).

    Ab dem 18. Dezember hat der Zoo Dresden einen Artenschutz-Euro eingeführt. Foto mit Zoochef Karl-Heinz Ukena und Thomas Brockmann (Artenschutzverantwortlicher im Zoo).

In einem Monat: Zoo nimmt mehr als 7 500 Euro für Artenschutz ein

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 Am 18. Dezember hat der Zoo den Artenschutz-Euro eingeführt. Wir hatten darüber berichtet.

"Seitdem sind schon mehr als 7500 Euro zusammen gekommen", sagte uns eine Sprecherin. Etwa 80 Prozent der Besucher zahlen laut Zoo den extra Betrag.

Der Artenschutz- Euro wird automatisch auf ein Einzelticket aufgeschlagen. Die Besucher können allerdings an der Kasse sagen, wenn sie das nicht zahlen wollen.

"Die Einnahmen gehen zu 100 Prozent in acht ausgewählte Naturschutzprojekte", sagte Zoo-Chef Karl-Heinz Ukena.

Das ist zum Beispiel die BIG LIFE FOUNDATION, die sich in Afrika um Elefanten, Löwen und Geparde kümmert. Ein Projekt, dass der Zoo unterstützen wird, ist auch gleich um die Ecke. Und zwar die Bergwiesen im Osterzgebirge, wo zum Beispiel Wachtelkönige und Birkhühner leben. Der Zoo hofft auf jährliche Einahmen von rund 150 000 Euro.

Den Artenschutzeuro gibt es zum Beispiel auch in den Zoos in Leipzig und Basel.

In der ersten Woche 2019 wurden im Zoo 7 500 Besucher und in der zweiten Woche 4 000 Besucher gezählt. Unter diesen Besucherzahlen sind einige Kindergruppen, wie Kindergärten und Schulklassen, auf deren Eintrittspreis der Artenschutz-Euro nicht aufgeschlagen wird.