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In 24 Stunden: Bundespolizei nimmt im Raum Dresden 18 Personen fest

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Der Kontroll-Einsatz hat sich für die Bundes­po­lizei in Sachsen gelohnt. Inner­halb von 24 Stunden gingen Beamten der Bundes­po­li­zei­in­spek­tion Berggie­ßhübel (Landkreis Sächsi­sche Schweiz-Osterz­ge­birge) auf der A 17 und der B170 insge­samt 18 Personen ins Netz, nach denen inter­na­tional oder national per Haftbe­fehl gesucht wurde. Sie stammten aus Vietnam, Rumänien, Bulga­rien, Spanien und Serbien, wie die Bundes­po­lizei am Dienstag mitteilte.Zu denen, gegen die ein deutscher Haftbe­fehl vorlag, gehörte im Bereich Breitenau eine 39-jährige Serbin aus einem Reisebus. Ihr drohten wegen Eigen­tums­de­likten 50 Tage Haft. Der Haftbe­fehl sah in ihrem Fall eine Ersatz­frei­heits­strafe in Höhe von 832 Euro vor. Sie bezahlte die Strafe und durfte weiter­reisen.Vier Stunden später kontrol­lierten Einsatz­kräfte des Bundes­po­li­zei­re­viers Breitenau einen Klein­trans­porter. Ein 40-jähriger Bulgare konnte die seit längerem von ihm gefor­derte Geldstrafe nicht bezahlen und sitzt jetzt 15 Tage in Haft. Ein 46-jähriger Rumäne hatte da mehr Glück. Er wurde wegen Diebstählen in Rhein­land-Pfalz gesucht und sollte 2463,50 Euro zur Abwen­dung der Haft berappen. Er wurde an der Anschluss­stelle Bahretal abgefangen und konnte Geldgeber auftreiben, die seine Geldstrafe bezahlten. Auch für eine 24-jährige Rumänin wurde in Berlin die gefor­derte Geldstrafe von 518,40 Euro einge­zahlt. Beamte des örtli­chen Bundes­po­li­zei­re­viers hatten sie in Alten­berg festge­halten. Dank ihrer Gönner musste sie eine Haftstrafe nicht antreten. (dpa)