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Immer mehr lebensgefährliche Schleuser-Fahrten

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Die Bundespolizei greift an der Grenze zu Tschechien immer öfter Migranten auf, die unter lebensgefährlichen Bedingungen versuchen, nach Deutschland zu kommen. Jüngster Fall ist eine aufgedeckte Schleusung in Zinnwald.

In einem Kleintransporter waren dicht gedrängt 30 Männer und Frauen versteckt, darunter auch Kinder. Sie kamen fast alle aus Syrien. Dem Schleuser und seinem Beifahrer gelang es, in den Wald zu flüchten.

In letzter Zeit häufen sich ähnliche Sachverhalte im gesamten Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel. Die Masse der festgestellten unerlaubten Einreisen erfolgt dabei über die Straße mittels PKW oder Kleinbussen und Transportern.

„Die Personen sitzen teils übereinander im Fahrgast- bzw. Lade- oder Kofferraum“, heißt es von der Bundespolizei. „Durch die oft waghalsige Fahrweise mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, die Mitnahme großer Personengruppen und das Absetzen an stark befahrenen Straßen sind die Insassen oft lebensbedrohlichen Situationen ausgesetzt. Die Schleuser nehmen dabei die Gefährdung und Verletzung der Migranten skrupellos in Kauf.“