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Immer mehr Dresdner brauchen Hilfe wegen Schulden

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Immer mehr Menschen suchen Rat bei den Dresdner Schuldnerberatungsstellen der Freien Träger. Laut Bilanz fragten im vergangenen Jahr 2023 rund 4.000 Bürger um Unterstützung, darunter knapp 3.000 zum ersten Mal. Das ist ein Anstieg um etwa 200 Ratsuchende im Vergleich zu 2022.

Neben den Dauer-Ursachen für die Überschuldung - Arbeitslosigkeit, Erkrankung, gescheiterte Selbstständigkeit und Co. - kam nun auch die Inflation als Risikofaktor hinzu. Die meisten Schulden gab es im Bereich Miete, beim Energieversorger und Straf- oder Bußgelder.

Die insgesamt fünf Schuldnerberatungsstelle der freien Träger in Dresden sind kostenlos. Betrieben werden sie u.a. von der AWO und Caritas. Eine Übersicht gibt es auf der Website der Stadt Dresden unter diesem Link.