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Immer mehr Asylverfahren vor Sachsens Gerichten

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Bei den sächsischen Verwaltungsgerichten sind letztes Jahr fast 11.000 Asylverfahren eingegangen - das ist gut ein Viertel mehr als 2016. Oft geht es darum, ob Asylanträge zu Recht abgelehnt worden sind.

Justizminister Sebastian Gemkow hat mitgeteilt, dass inzwischen pro Monat aber nur noch knapp 500 neue Verfahren dazu kommen. Allerdings schieben die Gerichte noch immer einen Berg von gut 9.000 Verfahren vor sich her.

Am Mittwoch waren vom Flughafen Leipzig aus 11 abgelehnte Asylbewerber aus Sachsen nach Tunseien ausgeflogen worden. Weil auch Tunesier aus anderen Bundesländern an Bord gewesen sind, sind insgesamt 25 Asylbewerber abgeschoben worden.