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Im Freien und im Haushalt lauern Gefahren durch Gifte

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Mit dem neuen Monat steigt in Sachsen wieder die Gefahr von Vergif­tungen. Darauf macht das Giftin­for­ma­tions-Zentrum von Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklen­burg-Vorpom­mern und Thüringen in Erfurt aufmerksam. Jedes Jahr gehen aus Sachsen dort über 6.200 Notrufe ein. Und ab Juni rufen immer mehr Sachsen beim Gift-Infor­ma­tions-Zentrum an. Die hohe Zahl hält bis in den Oktober an. Denn beim warmen Wetter sind Erwach­sene und Kinder mehr im Freien. Darum wächst auch die Gefahr, sich in Sachsen durch Pflanzen, Pilze oder Insekten zu vergiften. Dr. Dagmar Prasa vom Giftin­for­ma­tions-Zentrum rät Eltern, den Garten auf unbekannte Pflanzen und Pilze zu kontrol­lieren. Außerdem soll man die Kinder immer wieder ermahnen, keine unbekannten Pflanzen und Beeren zu essen. Die Kranken­kasse Barmenia in Dresden macht darauf aufmerksam, dass im Haushalt Gefahren durch Spülmittel, Wasch­mittel oder Reiniger lauern. Diese und auch Alkohol, Tabak und Medika­mente sollten immer da aufbe­wahrt werden, wo Kinder nicht dran kommen.