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Im Dresdner Rathaus gibts jetzt fair gehandelten Kaffee

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Dresden wird durch eine Initia­tive der Grünen von nun an in den Kreis der „Fairtrade Städte“ aufge­nommen. Oberbür­ger­meister Dirk Hilbert nimmt den Titel am Donnerstag entgegen. Voraus­set­zung dafür sind z. B. fair gehan­delte Produkte in Super­märkten, Restau­rants und Cafés. Auch einige Schulen oder Vereine betei­ligen sich und bieten nachhal­tige Produkte an. Die Grünen drängen aller­dings darauf, dass in allen städti­schen Betrieben auf fair gehan­delte Produkte gesetzt wird - vom Kaffee bis zur Dienst­klei­dung.Weltweit tragen bereits über 1100 Städte den Titel "Fairtrade-Town". Durch fair gehan­delte Produkte erhalten Produ­zenten in Afrika, Asien und Latein­ame­rika ordent­liche Arbeits­be­din­gungen und langfris­tige Handels­be­zie­hungen. Sie können so mit ihren Familien ein menschen­wür­di­geres Leben führen, heißt es von den Initia­toren. In Dresden verwenden inzwi­schen über 30 Gastro­no­mie­be­triebe fair gehan­delte Produkte. Weit über 100 Geschäfte vertreiben Waren mit entspre­chenden Siegeln, teilte die Stadt mit. In drei Schulen, fünf Kirch­ge­meinden und vielen Vereinen werde fair gehan­delter Kakao getrunken. "Jeder dieser Akteure setzt ein Zeichen für fairen Handel", hieß es von der Stadt. "Die Auszeich­nung ist ein Start­schuss für ein noch breiteres Engage­ment für fairen Handel und nachhal­tiges Wirtschaften in unserer Stadt", so Georg Clauß, Sprecher der Initia­tive Dresden fair.wandeln. Wer fair gehan­delte Produkte anbietet steht hier: www.dresden-fairwan­deln.de