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„Mein vielgeliebter Mucks“

Zwischen Niederpoyritz und Pillnitz liegt Hosterwitz! Bekannt ist der Dresdner Ortsteil unter anderem für seine Kirche - Maria am Wasser - oder das Keppschloss. 

Wie uns Dirk Ebersbach, Dresdner Pianist und musikalischer Stadtführer (auf der Elbe), uns erzählt, sind in Hosterwitz aber auch ganz berühmte Musikstücke entstanden:

„Z.B “Die Aufforderung zum Tanz„ und auch die große deutsche Nationaloper “Der Freischütz„ - komponiert von Carl Maria von Weber, der in der Zeit als er Hofkapellmeister in Dresden war, in Hosterwitz an einem kleine Weingut gelebt und gearbeitet hat, was jetzt eine Webergedenkstätte, ein Webermuseum ist.“

2026 ist ein besonderes Jahr, so jährt sich Carl Maria von Webers Todestag zum 200. Mal. Im Carl-Maria-von-Weber-Museum sind die Ausstellungen bis voraussichtlich 2028 für eine denkmalgerechte Instandsetzung geschlossen. Stattsdessen finden alle Veranstaltungen in dieser Zeit im Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik statt. Zum Elbhangfest (26.-28. Juni 2026) und zum Tag des offenen Denkmals (13. September 2026) wird es Veranstaltungen im Garten des Museums geben.
 
Zurück nach Hosterwitz: hier hatte es Carl Maria von Weber richtig gut, aber er hat jemanden vermisst: seine zukünftige Frau, Caroline Brandt. Sie war damals Sopranistin an der Prager Oper. Wie die beiden trotz der Distanz Kontakt hielten und welche Kosennamen es damals gab, hören Sie hier. 

Audio:

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