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Hygienekongress beschäftigt sich auch mit Patientensicherheit

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Rund 300 Gäste aus ganz Deutschland sind am Samstag zum Hygienekongress Dresden in der Stadt. Sie diskutieren im Hygienemuseum über die Patientensicherheit in Krankenhäusern und Praxen. Hygiene sei ein permanentes Thema für das gesamte medizinische Personal, um Patienten vor Infektionen zu schützen, teilte die Landesärztekammer mit. Erst kürzlich waren im Krankenhaus Neustadt multiresistente Keime auf der Intensivstation aufgetreten, mehrere infizierte Patienten starben.

Der Kongress widmet sich deshalb insbesondere den Aspekten zu Hygiene und Patientensicherheit, der ärztlichen Verantwortung für Hygienemängel, der Hygiene in Arztpraxen und in Pflegeheimen. Mit Blick auf Multiresistente Keime gibt es auch einen Schwerpunkt zum rationalen Einsatz von Antibiotika. Den Abschluss bildet das Katastrophenmanagement bei Massenanfall infektiöser Personen.

Parallel zum Kongress können sich auf Initiative des Sächsischen Sozialministeriums die Teilnehmer gegen Grippe impfen lassen, ein wichtiges Angebot, sind doch viele Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen selbst nicht geschützt.