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Hygiene-Museum Dresden richtet Landesaus­stellung in Zwickau aus

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Die Landes­aus­stel­lung in Zwickau zur Indus­trie­kultur im Jahr 2020 wird unter Regie des Deutschen Hygiene-Museums Dresden ausge­richtet. Das gab der Freistaat am Mittwoch bekannt. Kunst­mi­nis­terin Eva-Maria Stange (SPD) sagte vor Journa­listen in Zwickau: „Das Hygie­ne­mu­seum steht für Perfek­tion bei Ästhetik, Publi­kums­nähe, Spannung – genau das brauchen wir für die Landes­aus­stel­lung.“

Zum Kurator ernannte das Museum den erfah­renen Ausstel­lungs­ma­cher Thomas Spring. Unter seiner Anlei­tung entstanden bereits Schauen im Rahmen der Expo 2000 in Hannover, für die Volks­wa­gen­stif­tung und das Deutsche Bergbau­mu­seum in Bochum. In Sachsen machte er sich einen Namen als Projekt­leiter für das Ausstel­lungs­kon­zept des Archäo­logie-Museums in Chemnitz.

Zwickaus Oberbür­ger­meis­terin Pia Findeiß (SPD) sagte: „Für Zwickau, wo einst die Gruben­lampe erfunden wurde und das Auto das Laufen lernte, ist die 4. Sächsi­sche Landes­aus­stel­lung ein Glücks­fall.“

Die Landes­aus­stel­lung im Audi-Bau neben dem Horch-Museum öffnet 2020 am 25. April und dauert bis um 1. November. Neben ihr gibt es Zusatz­aus­stel­lungen in anderen Städten Sachsens. Der Freistaat stellt knapp sechs Millionen Euro an Förder­mit­teln bereit.

Während sich Zwickau auf die Landes­aus­stel­lung freut, steht einer als Verlierer da: Florian Siebert. Im Audi-Bau betreibt er sein Sozial­kauf­haus. Er muss Ende des Jahres raus – wechselt wahrschein­lich in ein Nachbar­ge­bäude - und hofft, dass er nicht auf den Umzugs­kosten sitzen­bleibt.

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