Hundewelpe angezündet - Tierquäler von Weinböhla ist ermittelt
Der mutmaßliche Hundequäler von Weinböhla ist ermittelt. Wie die Staatsanwaltschaft Dresden auf unsere Anfrage mitteilte, handelt es sich um einen 46-Jährigen Mann aus Meißen. Die Staatsanwaltschaft beantragte wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eine Geldstrafe in Höhe von 2400 Euro (80 Tagessätze zu je 30 Euro). Zudem soll dem Mann das Halten und Betreuen von Hunden für zwei Jahre untersagt werden, teilte Jürgen Schär von der Staatsanwaltschaft auf unsere Anfrage mit. Ein entsprechender Strafbefehl wurde am Amtsgericht Meißen beantragt. Die Ermittlungen zu dem Fall vom April 2016 seien am 6. Januar abgeschlossen worden, sagte Schär. Wird der Strafbefehl akzeptiert, wird es keinen Prozess geben.Der Mann soll im April vergangenen Jahres einen Hundewelpen misshandelt haben. Eine 23-jährige Autofahrerin entdeckte das brennende Tier auf einem Parkplatz zwischen Weinböhla und Steinbach. Sie versuchte den Brand zu löschen, konnte das Tier aber nicht mehr retten. Für Hinweise auf den Täter hatte der Tierschutzverein Tasso e.V. zunächst eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt.