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Hunderte aus Nicht-EU-Ländern im Gefängnis

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470 Menschen aus Nicht-EU-Staaten waren Mitte April in sächsi­schen Gefäng­nissen inhaf­tiert. Bei 69 von ihnen war der Aufent­halts­status unbekannt, 66 weitere waren geduldet. 23 abgelehnte Asylbe­werber und neun weitere Personen saßen in Abschie­be­haft. Das geht aus einer Antwort des Justiz­mi­nis­te­riums auf eine Anfrage der Linken­frak­tion hervor. Jeder Dritte der Gefan­genen war Nordafri­kaner, zehn Prozent stammten aus Osteu­ropa. In den ersten vier Monaten 2016 wurden sieben Ausländer ausge­wiesen, die unter anderem wegen Diebstählen, Drogen­de­likten, schweren Raubes, Körper­ver­let­zung oder versuchten Totschlags verur­teilt worden waren.