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Hoppes Hoftheater

Wie kommt man an ein Theater? In dem man - so wie Rolf Hoppes Tochter Josephine - über ein Tor klettert! 
Mitte der 90er war das, in Weißig. Josephine war mit Ihren Nichten gerade auf einem Spielplatz und entdeckte dabei einen alten Bauernhof:

„Das ist eben wunderbar verwunschen gewesen, wie im Dornröschenschlaf. Damit hat der Hof mein und unser Herz erobert. Ich hatte mit meinem Mann zusammen was Schönes gesucht und wir sind dann sofort zu meinem Vater. Vater wollte immer einen Bauernhof haben. Dann hat er gesagt, Kinder, wenn ihr dabei seid, dann machen wir das zusammen und dann haben wir eben hier dieses schöne Hoftheater erschaffen“ 

Lustig: aufgrund des Namens kamen anfangs viele Besucher in schicken Klamotten - eben wie bei „Hofe“. Das braucht es aber gar nicht. Übrigens: wer alte Polsterstühle aus Omas Zeiten hat? Das Hoftheater nimmt gerade gern solche Möbelstücke an. 

Kommendes Jahr geht Hoppes Hoftheater in seine 25. Spielzeit - nur möglich dank ganz viel Ehrenamt und privatem Einsatz, so Josephine Hoppe: 

„Wir haben viele, die von Anfang an dabei sind. Wirklich ein große Dankeschön, ohne die Leute, die hier den Theaterverein ehrenamtlich unterstützen, pflegen, am Leben halten, die Vorstellungen und die Gäste betreuen - es gibt zum Beispiel immer Fettbemmchen mit selbstgemachtem Fett und schönem Meißner Wein - ohne die alle würde dieses Theater, dieser tolle Sehnsuchtsort nicht bestehen“

Hier geht es zu Hoppes Hoftheater 

Audio:

Gefördert durch die Sächsische Landesmedienanstalt. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.