Hohe Waldbrandgefahr in Sachsen - keine Entspannung zu Ostern
Mit dem sonnigen, trockenen Wetter steigt in Sachsen die Waldbrandgefahr. In Dresden sowie im Norden des Freistaates gilt ab sofort die zweithöchste Waldbrandwarnstufe 4, teilte der Staatsbetrieb Sachsenforst am Mittwoch mit. Im nördlichen Teil des Landkreises Bautzen gilt die höchste Gefahrenstufe. In den übrigen Regionen wird die Gefahr von Waldbränden bisher als mittel eingeschätzt. Die aktuelle Prognose lasse auch für das anstehende Osterwochenende keine Entspannung erkennen, hieß es.
Der Waldboden ist den Angaben zufolge nach wie vor stark ausgetrocknet. Zwar haben die Niederschläge im Februar und März die oberen Schichten durchfeuchtet, konnten das Defizit der vergangenen beiden Trockenjahre aber nicht ausgleichen. Vertrocknete Blätter, Zweige und Gräser seien derzeit überall leicht entzündbar. Oft genüge schon ein kleiner Funke, um ein Feuer zu entfachen, so der Sachsenforst.
2019 gab es in Sachsen insgesamt 153 Waldbrände, davon allein 46 im Ostermonat April. In den meisten Fällen wurden die Brände laut Sachsenforst durch fahrlässiges Verhalten verursacht.
